Nach einigen Ups & Downs im Sommer entschieden wir uns im Juli für einen 10 Tages-Trip ins heisse Griechenland, um mal kurz raus aus dem Alltag zu kommen und etwas Sonne zu tanken. Ausserdem ist Athen eine der europäischen Metropolen, von der ich zwar schon viel gesehen und gehört – sie aber noch nie besucht habe. Und ich wurde nicht enttäuscht: die griechische Hauptstadt bietet alles für einen gescheiten Citytrip. Gutes Essen, 1a Unterkünfte und mit der Akropolis und den vielen Museen natürlich auch eine Kulturbombe, die sich gewaschen hat.

Auch graffititechnisch gibt es derzeit nur wenige Städte, die so massiv bemalt sind, wie Athen. Und was tut man als Writer als erstes in einer Großstadt? Genau: Graffitishop. Meine Adresse war der FATCAT Shop im Herzen Athens. Hier bekam ich alles, was ich brauchte. Obendrauf natürlich noch eine Portion supernetten Smalltalk mit demBetreiber des Stores sowie einige interessante Infos über die hiesige Situation in puncto Graffiti.

Unsere Reise führte uns allerdings hinaus aus der Stadt und weiter in den Süden auf die Halbinsel Peloponnes, um einfach die Seele etwas baumeln zu lassen. Auf dem Weg dahin sieht man sehr deutlich, was die Wirtschaftskrise in Griechenland teilweise so angerichtet hat. Unmengen brach stehender Häuser, Rohbauten und verlassener Geschäfte. Hoffen wir mal, dass dieses wunderschöne Land bald wieder richtig auf die Beine kommt.

Während ein paar entspannten Tagen mit Strand, Meer und Buch fand ich dann einen wirklich nicen Spot, um ein kleines Souvenir zu hinterlassen. Ich entschied mich für die ruhige Variante und ging vor Morgengrauen los. Somit hatte ich das Vergnügen, mein Piece im Sonnenaufgang das erste Mal live zu sehen.

Nach einem Ausflug zur unglaublich schönen Insel Spetses führte unser Trip dann weiter nach Nafplio – einer alten Hafenstadt auf dem Peloponnes. Auch dort fand ich schnell einen Spot zu Malen. Einheimische sagten mir auf meine Anfrage hin (ob ich diese Wand denn bemalen dürfte), ich solle einfach machen. Das wäre hier so. Dies wollte ich mir nicht zweimal sagen lassen.

Von Nafplio aus ging es dann weiter in dei Gegend um Korinth – ebenfalls ein wunderbares Fleckchen Erde. Und auch hier war es wieder einmal kein Problem, etwas aufzudampfen. Direkt zwischen altem Bahnhof und Wasser fand ich eine kleine Wand, die sich förmlich nach etwas Farbe sehnte.

Letzten Endes muss ich sagen, dass es wie an so vielen Orten war: die Zeit rast davon und plötzlich findet man sich am Flughafen wieder, um zurück in die Realität zu reisen.

Mein Fazit: Griechenland – kann man machen.

 

 

 

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